Am 26. Mai 2016 fand in Hamburg die Lange Nacht der Konsulate statt, die wir für das Generalkonsulat der Ukraine in Hamburg mit einem von Nataliya Kostyak entwickelten Konzept gestalten durften. Das Ergebnis war ein schöner Abend mit vielen Gästen und großartigen Darbietungen.
Der Abend wurde eröffnet durch die Ansprachen der Generalkonsulin, Oksana Tarasyuk und des 1. Vorsitzenden des Deutsch-Ukrainischen Kulturvereins, Dr. Martin Dietze.
Es folgte der erste musikalische Block mit unseren Instrumental- und Vokalsolisten: Andre Böttcher (Violine), Olesya Salvytska (Klavier), Johannes Böttcher (Gesang und Gitarre), Opernsänger: Natalia Prysiazhniuk, Illya Prysiazhniuk, Andrey Valiguras. Dargeboten wurden vor allem ukrainische Lieder in verschiedenen Bearbeitungen.
Nach einer Pause ging es weiter mit Jazz-Improvisation auf Motiven ukrainischer Lieder vorgetragen von Maryna Vasylyeva (Klavier) und Sergej Buglak (Bass).
Es gab kurze lyrische Einwürfe, jeweils im Original und in deutscher Übersetzung: Genia Odesser trug je ein Gedicht von Boris Chersonskij und Ljuba Jakymtschuk vor, Ilona Lock je eines von Lesja Ukrajinka und Oleh Lyscheha, Neonila Vovchok zusammen mit Ulana Sytnyk lassen Lina Kostenko und schließlich Tetyana Dziman zusammen mit Ulana Sytnyk Maksym Rylskyj.
Im Hauptsaal wurden Bilder von Florina Chudnovska sowie Alexander Babenko ausgestellt, und im zweiten Saal gab es eine Meisterklasse mit Julia Schurlick im Anfertigen ukrainischer Motanka-Puppen.
Hier sind einige Impressionen vom Abend, photographiert von Tetyana Dziman:















Am 26. Mai 2016 findet in Hamburg die 





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Der Deutsch-Ukrainische Kulturverein e.V. in Zusammenarbeit mit dem Institut für Slavistik der Universität Hamburg laden ein zu einem Gesprächsabend mit Oksana Sabuschko. Sie ist eine der wichtigsten Autorinnen der modernen Ukraine und setzt sich in ihren Büchern, von denen einige auch in deutscher Übersetzung vorliegen, auf interessante und intelligente Weise mit den nach wie vor hochaktuellen Themen der Ukraine und ihrer Menschen auseinander – mit der noch andauernden Transformation einer postsowjetischen in eine moderne europäische Gesellschaft, mit der Aufarbeitung der Geschichte und den im Land vorhandenen unterschiedlichen Narrativen sowie ganz allgemein gesellschaftlichen Fragen wie z.B. die der Geschlechterrollen.