Rückblick: Jurij Andruchowytsch in Hamburg

Am Donnerstagaebend fand in der Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg der lang erwartete Abend mit Jurij Andruchowytsch statt. Die Veranstaltung stand unter dem Titel “der Preis unserer Freiheit” der kürzlich erschienenen Essaysammlung unseres Gasts, und es gab reichlich verschiedene Gesprächsthemen.

Jurij Andruchowytsch ist einer der Väter der zeitgenössischen Literatur der Ukraine und Begründer der literarischen Postmoderne seiner Heimat, und ihn bei uns begrüßen zu können, war unser schon sehr lange gehegter Wunsch gewesen. Die Zentralbibliothek war schon der Ort gewesen, wo auch andere ukrainische Autoren, etwas Oleksandr Irwanets und Tanja Maljartschuk zu Gast gewesen waren.

Passend zur aktuell stattfindenden Fußball-Europameisterschaft begann der Abend mit der Lesung eines Texts über Fußball, der Teil des Romans werden wird, an dem Jurij derzeit arbeitet.

Wir gingen auch kurz auf den letzten Roman unseres Gasts, “Radio Nacht” ein und schließlich auf die Essays aus der Sammlung “Der Preis unserer Freiheit”, welche ja den Namen für die Veranstaltung lieferte.

Unser Publikum bestand sowohl aus Deutschen als auch als Ukrainern, weshalb unser Gast manches kurz in ukrainischer Sprache zusammenfasste. Es folgte eine ausgedehnte Runde mit Fragen aus dem Auditorium. Wir danken allen, die gekommen sind, besonders angesichts des Gewitters, das wir direkt vor der Veranstaltung hatten, und natürlich auch den Bücherhallen Hamburg für die wieder wundervolle Zusammenarbeit!


Die Veranstaltung wurde organisiert in Kooperation mit: Bücherhallen Hamburg, Suhrkamp Verlag, Goethe Institut Ukraine, Ukrainian Book Institute, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Börsenverein des Deutschen Buchhandels.

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